Nach den Vorwürfen gegen Hubert Aiwanger werden erste Rufe nach Konsequenzen laut: Bayerns SPD fordert eine Sondersitzung des Landtags. Der Chef der Freien Wähler soll sich als Schüler antisemitisch geäußert haben. Auch die Grünen melden sich zu Wort.
Hat sich Hubert Aiwanger als 17-Jähriger als Autor eines antisemitischen Pamphlets betätigt? Das berichtet die "Süddeutsche Zeitung" und erhebt massive Vorwürfe gegen Bayerns Wirtschaftsminister. Nun werden erste Forderungen an Ministerpräsident Markus Söder laut, Konsequenzen zu ziehen.
Bayerns SPD-Chef Florian von Brunn drängt auf eine Sondersitzung des Landtags. Er teilt mit: "Abscheuliche Auftritte wie bei der Demonstration in Erding wurden bislang als Einzelereignisse abgetan. Das sind sie bei Hubert Aiwanger aber offenbar nicht. Das Flugblatt ist Rechtsextremismus der untersten Schublade, das die Millionen Opfer des Holocausts und der Nazi-Diktatur auf das Übelste verunglimpft - auf schlimmste Art und Weise.
Der Sozialdemokrat weiter: "Markus Söder muss sich die Frage stellen lassen, ob er und die CSU mit Partnern wie Aiwangers Freien Wählern nicht längst mit Rechtspopulisten koalieren, während sie Strauß-Zitate gegen Rechtsradikale plakatieren. Er muss in diesem Fall als Ministerpräsident des Freistaats Bayern unverzüglich handeln." Daher werde die SPD "unverzüglich eine Sondersitzung des Bayerischen Landtags beantragen".
Bayerns Grünen-Spitzenkandidatin Katharina Schulze teilte mit, das Flugblatt verhöhne die Opfer des Holocausts. "Das Gedankengut ist menschenverachtend." Der Autor zeige "seinen Antisemitismus klar und deutlich" Laut Recherchen der „Süddeutschen Zeitung“ steht Bayerns Wirtschaftsminister im Verdacht, als Schüler ein antisemitisches Flugblatt verfasst und im Burkhart-Gymnasium in Mallersdorf-Pfaffenberg ausgelegt zu haben.In einer ersten Reaktion sprach Aiwanger von einer „Schmutzkampagne“, gegen die er vorgehen werden. Die Zeitung präsentiert ein Schriftstück aus dem Schuljahr 1987/88, das nun aufgetaucht sei.
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