Im Würgegriff der Großmächte: Wie die ethnischen Armenier aus Bergkarabach zwischen den Interessen Russlands, der Türkei und des energiereichen Dauergegners Aserbaidschan zerrieben werden
Erschöpft auf der Ladefläche eines Lastwagen liegt eine Frau aus Bergkarabach nach Überschreiten der Grenze nach ArmenienDie nächste Krise auf der Weltkarte: Bergkarabach, Enklave ethnischer Armenier auf dem Staatsgebiet von Aserbaidschan. Das Thema treibt die Außenministerin um.
Das Vertrauen der ethnischen Armenier darauf, dass die Regierung in Aserbaidschan und deren Sicherheitskräfte sie weiter unbehelligt leben lassen, ist weitgehend verbraucht. Erst schnitt Aserbaidschans Präsident Ilham Alijew, der sein Land mit strenger Hand regiert, die Armenier in Bergkarabach mit einer monatelangen Blockade von der Versorgung mit Lebensmitteln, Treibstoff, Medikamenten und Toilettenartikeln ab.
Ob Armenien – ohne Russlands Unterstützung – tatsächlich noch die Kraft hat, einen nächsten Kampf um Bergkarabach anzugehen, gilt derzeit als unwahrscheinlich. Ob Aserbaidschans Herrscher Alijew wiederum seine Truppen noch weitermarschieren lässt und es nach der Einnahme von Bergkarabach auch wagt, Armenien selbst anzugreifen, gilt als ungewiss. Ein solcher Schritt könnte im latent krisenanfälligen Südkaukasus einen Flächenbrand auslösen.
Der erneut mit Waffen ausgetragene ethnische Konflikt zwischen Armenien und Aserbaidschan um Bergkarabach hat die Furcht vor einer Ausweitung angefacht. Die Europäische Union sieht sich zur Vermittlung und schneller Eindämmung der Krise gefordert.
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