Nach dem Brasiliengeschäft hat Talanx nun auch den Erwerb der Liberty Mutual-Retailgeschäfte in Chile, Kolumbien und Ecuador abgeschlossen.
Nach dem Brasiliengeschäft hat die Talanx nun auch den Erwerb der Liberty-Mutual-Retailgeschäfte in drei weiteren südamerikanischen Ländern abgeschlossen. Der Konzern ist künftig zweitgrößter Schaden- und Unfallversicherer in Lateinamerika.
Hat die Akquisition der Liberty-Seguros-Geschäfte in Südamerika jetzt abgeschlossen: Der Talanx-Konzern in Hannover.Ende Mai vergangenen Jahres kündigte die Talanx die größte Akquisition seit ihrem Börsengang im Herbst 2012 an. Nun hat der Mehrmarkenversicherer aus Hannover die rund 1,4 Mrd. Euro teure Übernahme des Privatkundengeschäfts des US-Versicherers Liberty Mutual in den noch ausstehenden Ländern Südamerikas abgeschlossen.
Mit dem Abschluss der Zukäufe in den drei Andenländern wird HDI International – das auf Auslandsmärkte ausgerichtete Erstversicherungsgeschäft der Talanx im Privat- und Firmenkundenbereich – größter Schaden- und Unfallversicherer in Chile und die Nummer 7 in Kolumbien. In Ecuador betritt der Versicherer einen neuen Markt.
Durch alle Zukäufe von Liberty rücke man in Lateinamerika unter die führenden zwei Schaden- und Unfallversicherer vor, erklärte Wilm Langenbach, Vorstandschef von HDI International und im Talanx-Vorstand für das internationale Privat- und Firmenversicherungsgeschäft zuständig. Die Ergebnisse der übernommenen Gesellschaften sollen vom ersten Quartal 2024 an im Unternehmen konsolidiert werden.
Frankreichs jüngste Förderbank BPI France hat letztes Jahr von der Umsetzung des Investitionsprogramms France 2030 profitiert und einen dritten Fonds aufgelegt, der Privatinvestoren offensteht.Thomas Jordan hat mit seiner Rücktrittsankündigung auf Ende September viele überrascht. Dabei kommt sein Entscheid zu einem durchaus logischen Zeitpunkt. Bei der Nachfolge könnte die Notenbank mit einer Tradition brechen.