Nordrhein-Westfalen gilt als Wagenknecht-Hochburg. Doch nur wenige glauben an eine Austrittswelle bei der Linken, sollte sie ihre Partei gründen.
BOCHUM taz | Die beiden Vorsitzenden der Linkspartei in Nordrhein-Westfalen sind gerade viel unterwegs. „Als Landesvorstand tun wir alles, um die Linke zusammenzuhalten“, sagt die Bundestagsabgeordnete Kathrin Vogler, die den größten Landesverband der Partei mit seinen noch immer mehr als 7.000 Mitgliedern als Co-Sprecherin führt. „Wir sind vor Ort präsent, führen viele Gespräche.
Kein einfaches Unterfangen, denn das bevölkerungsreichste Bundesland mit seinen 18 Millionen Menschen galt lange als Wagenknecht-Hochburg: Seit 2009 wurde sie hier viermal über die Landesliste der Partei in den Bundestag gewählt, zuletzt noch 2021 per Listenplatz 1. Denn die werden nur bis zur Höhe der von einer Partei selbst erwirtschafteten Einnahmen erstattet, was vor allem Mitglieds- und Mandatsträgerbeiträge sowie Spenden meint. Entscheidend dafür sind die Zahlen aus dem Vorjahr – außer bei Parteien oder Listen, die erst im Wahljahr neu gegründet werden.
Weitere Gründungsmitglieder aus Nordrhein-Westfalen sind etwa Jana van Helden, bis heute Kreissprecherin der Linken in Viersen, oder Amelie Gabriel, ehemals Kreissprecherin in Bonn. Bereits aus der Linkspartei ausgetreten ist dagegen BSW-Mitgründer Jochen Flackus, zuvor Parlamentarischer Geschäftsführer der Linken im Saarländischen Landtag – und zu dessen Zeit als Ministerpräsident Regierungssprecher von Wagenknechts Ehemann Oskar Lafontaine.
Trotzdem zeigt Senges Kreisverband Ennepe-Ruhr beispielhaft, wie tief der Riss durch die Linke mancherorts geht: Bundesweit beachtet wurde, dass dessen Kreissprecher Vladimir Munk im Rat des knapp 23.000 Menschen zählenden Städtchens Herdecke im südlichen Ruhrgebiet weiter mit dem aus der Partei ausgetretenen Ratsherrn Dieter Kempka in einer neuen „Sahra Wagenknecht Linksfraktion“ zusammenarbeiten will.
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