Für die Migranten ist die italienische Küstenstadt Ventimiglia an der Grenze zu Frankreich die letzte Hürde, um sich weiter Richtung Norden fortzubewegen. In der kleinen Stadt haben sich die Einwohner an die Migranten gewöhnt - manche helfen ihnen sogar. Vielleicht auch, weil sie wissen, dass diese weiter nach Norden wollen.
8 Uhr morgens am vergangenen Freitag: Ein junges Paar, dunkle Hautfarbe, verstörter Blick, tritt aus dem Bahnhof der ligurischen Küstenstadt Ventimiglia, der letzten Haltestelle vor der französischen Grenze. Sicher haben auch sie vor, nach Frankreich zu fahren, und wer weiß, von dort aus nach Deutschland oder bis hinauf in die skandinavischen Länder. Im Moment sehen sie aber zu müde aus.
An der Grenze nimmt die italienische Polizei, jene in Gewahrsam, die von der französischen Gendarmerie zurückgeschickt wurden. Sie kontrolliert, ob sie registriert sind und ob es vielleicht Anzeigen gegen sie gibt. Sind sie nicht registriert, bekommen sie eine schriftliche Anweisung, sich in den nächsten 7 bis 15 Tagen beim Polizeipräsidium in Ventimiglia zu melden. Dass das nur Show ist, wissen beide Seiten.Es ist ein ruhiger Tag. Um 12.
Die Verabredung mit Jacopo Colomba, Zuständiger der Hilfsorganisation WeWorld in der Stadt, findet bei der Caritas statt. Jacopo ist um die 30 Jahre alt und kommt aus Ventimiglia. Auch er bestätigt, dass die Anwesenheit der Migranten für Spannungen in der Bevölkerung sorgt. Spannungen die man mit mehr Aufnahmeplätzen aber vermeiden könnte, denn hier will keiner bleiben.Eine Wendung, die Jacopo immer wieder verwendet ist "in transito".
Giulia ist Ärztin, hat bis vor kurzem für die Organisationen Ärzte der Welt gearbeitet und ist jetzt für Organisation, Duschen, Kleiderverteilung und andere Dienstleistungen der Caritas zuständig. Die Caritas ist die erste Anlaufstelle für die Migranten.
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