Nach dem Antisemitismusskandal auf der Documenta15 kündigte MeronMendel, Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, seine Berater-Funktion auf. Hier erklärt er seine Gründe. documenta ZentralratJuden BS_AnneFrank
Documenta-Desaster wird instrumentalisiert
Auch der Bundestagsausschuss für Kultur und Medien befasste sich am Mittwochnachmittag mit den Antisemitismus-Vorwürfen. Neben Vertreterinnen politischer Parteien kamen dafür unter anderem Kulturstaatsministerin Claudia Roth, der Geschäftsführer des Zentralrats der Juden in Deutschland Daniel Botmann sowie der Ruangrupa-Sprecher Ade Darmawan zusammen. Sabine Schormann hatte aus gesundheitlichen Gründen abgesagt.
Daniel Botmann erklärte bei dem Treffen, in der deutschen Kulturlandschaft stünde jetzt ein „Selbstreinigungsprozess“ an. Dem BDS-Beschluss des Bundestags müsse endlich Folge geleistet werden. Gerade beim HKW gebe es Anlass, „genauer hinzuschauen“. Botmann kritisierte insbesondere die HKW-Konferenz „Hijacking Memory“, wo antisemitische Inhalte formuliert worden seien.
Bei derartigen Aussagen, kommentierte Mendel, entstehe für ihn der Eindruck, dass Sachen zusammengewürfelt würden, die nicht zusammengehören. Er sei schockiert gewesen, dass Botmann die Veranstaltung als Bühne nutze, um Mitarbeiter wissenschaftlicher Einrichtungen pauschal als Antisemiten zu diffamieren. „Mich hat besonders erschrocken, dass niemand Botmann widersprochen hat. Wir reden ja die ganze Zeit über Kunstfreiheit.
In einer Situation, wo das Documenta-Debakel von rechter bis rechtsradikaler Seite dazu genutzt wurde, xenophobe Politik zu betreiben, würde man sich wünschen, dass die Leitung der Ausstellung die Lage und Hilfsangebote wie die von Meron Mendel ernst nimmt. Dass dies bislang offenbar nicht passiert ist, wirkt in der jetzigen Situation grob fahrlässig.
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