Dervis Hizarci von der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus spricht über die Sonnenallee und den Vorfall an der Abbe-Schule in Neukölln
Ihm sei sehr bewusst, dass es in der arabischen und der muslimischen Welt mindestens Vorbehalte, ganz klare Ressentiments und bei einem relevanten Teil Feindlichkeit und Hass gegenüber Juden gibt, sagt Dervis Hizarci, der Vorstand der Kreuzberger Initiative gegen Antisemitismus. Hier erklärt er, wie er als Praktiker auf die Lage blickt.ist, ist beschämend. Es bringt mich regelrecht aus der Fassung. Einerseits denke ich: Das kann nicht sein.
Absolut. Ich mache vor allem deshalb weiter, weil ich mir selbst gerecht werden will. Ich glaube an etwas. Das ist nicht nur irgendeine Arbeit. Engagement gegen Rassismus und Antisemitismus, gegen Intoleranz hat idealistische Aspekte. Es sind die kleinen Erfolge, die man sieht. Wenn man an einer Schule einen Workshop gibt und nach drei, vier Monaten feststellt, es gibt einen Riss in der Eierschale.
Sie sprachen gerade von den paar Dutzend jubelnden Palästinensern auf der Sonnenallee und den Zehntausenden in Berlin, die dort nicht gewesen sind. Trotzdem muss man sagen, dass Antisemitismus in der arabischen, in der muslimischen Welt sehr verbreitet ist, oder? Das ist so. Antisemitismus ist da durchaus ein großes Problem. Und dennoch waren viele nicht in der Sonnenallee und haben sich Baklava abgeholt. Damit kann man arbeiten. Mir ist sehr bewusst, dass es in der arabischen und der muslimischen Welt mindestens Vorbehalte, ganz klare Ressentiments und bei einem relevanten Teil Feindlichkeit und Hass gegenüber Juden gibt. Und auch gegen Israel. Ich blicke auf solche Situationen immer auch als politischer Bildner und Praktiker.
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