Die Landwirtschaft soll bis 2030 nur noch halb so viel Pflanzenschutzmittel einsetzen wie bisher. So will es die EU, der Grund: Artenschutz. Viele Landwirte bangen aber um ihre Erträge, fürchten Resistenzen und warnen vor höheren Lebensmittelpreisen.
Per Verordnung sollen bis 2030 alle Mitgliedsstaaten der Europäischen Union die Menge an Pflanzenschutzmitteln auf ihren Flächen halbieren und das auch nachweisen. In Schutzgebieten will die EU sogar ein Verbot von Spritzmitteln erreichen.in allen EU-Mitgliedstaaten gesetzlich verankert würde. Viele Landwirte und der Bayerische Bauernverband hingegen hoffen, dass eine solch pauschale Kürzung nicht umgesetzt wird.
Weniger Insekten heißt weniger Nahrung für Vögel und weniger Artenvielfalt – so argumentiert Wogram. So sei etwa das Rebhuhn in vielen Regionen ausgestorben. Und er zieht einen Vergleich zur Medizin. Da gelte ja auch: lieber vorbeugen als Medikamente schlucken. Wogram weiter: "Jemand, der Medikamente in der Weise schlucken würde, wie wir unsere Felder mit Pestiziden behandeln, den würde man als hochgradig medikamentenabhängig und gefährdet bezeichnen.
Neben ständig strengeren Auflagen für Tierhaltung und Düngung wäre für Sturm mit einer Pflanzenschutzhalbierung "eine Schmerzgrenze überschritten". Das raube einfach jede Motivation. Aber er stellt sich der Herausforderung, informiert sich über neue Maschinen zur mechanischen Unkrautbekämpfung: Satellitennavigation, optische Unkrauterkennung, hacken und striegeln statt spritzen: Er will jetzt neue Methoden testen und Erfahrungen sammeln.
Noch haben sich die EU-Mitgliedsstaaten und das Europaparlament nicht auf konkrete Regeln für die Umsetzung ihres "Green Deals" geeinigt. Fragt man Landwirte, so rechnen die meisten damit, dass sie künftig ihren "Werkzeugkasten" beim chemischen Pflanzenschutz neu sortieren und ausstatten müssen.
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