Bei einem Unfall wird ein 25-Jähriger in einem Mähdrescher eingeklemmt und schwebt in Lebensgefahr. Mitten auf dem Acker müssen Chirurgen die Beine des Mannes amputieren. Dabei haben sie den Patienten kaum sehen können, berichtet der Arzt. Für etwas bessere Sicht sorgte eine Taschenlampe.
Ein 25-Jähriger war am Samstag bei einem schweren Arbeitsunfall mit einem Mähdrescher auf einem Feld in Hohen Luckow in Mecklenburg-Vorpommern scherst verletzt worden. Bei dem Versuch, die verstopfte Zuführung der Maschine zu lösen, waren seine Beine in die gegenläufig drehenden Förderschnecken geraten. Ein Passant hatte die Schreie des Mannes gehört und die Einsatzkräfte alarmiert.
Ein Notarzt und die Feuerwehr versuchten rund eineinhalb Stunden, den Mann aus der schweren Maschine zu befreien. Da es ihnen nicht gelang und sich der Zustand des Mannes verschlechterte, forderten sie Verstärkung aus der Uniklinik Rostock. Die Einsatzkräfte fragten demnach, "ob wir erstens Blut an die Unfallstelle bringen können und zweites ein Amputationsteam", erzählte Schafmeyer, Direktor der Chirurgischen Klinik, weiter. "Mir war klar, dass, wenn jemand so schwer eingeklemmt ist, wir irgendwie gucken müssen, dass wir die Gefäße auch abklemmen müssen.
Der Mann, der bis zum Beginn der Operation noch ansprechbar war, wurde in Narkose gelegt. Das Vorgehen der Ärzte war nicht nur wegen des unsterilen Umfelds auf dem Feld heikel. Auch die Sicht und der Zugang zum Patienten waren schwierig: Schafmeyer und seine Kollegen konnten ihn lediglich durch eine kleine Öffnung sehen und operieren. "Das ist halt eine totale Improvisation und [...] wir haben nur eine kleine Taschenlampe gehabt", sagte Schafmeyer.
Dass der Mann den schweren Unfall überlebte, sei vor allem der Zusammenarbeit aller Helfenden vor Ort zu verdanken, sagte Schafmeyer weiter. Er habe "höchsten Respekt" vor dem, was der Notarzt, Feuerwehr und Polizei geleistet haben. Obwohl der Zustand des Verunglückten noch am Samstagabend kritisch war und er "eigentlich kein Blut mehr und wenig Kreislauf" hatte, sei er bereits heute wieder bei Bewusstsein.
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