Nach dem Skandal auf der Documenta hat der öffentliche Diskurs zur Aufarbeitung begonnen.
An der Veranstaltung nahmen unter anderem der Direktor der Bildungsstätte Anne Frank, Meron Mendel, und Hortensia Völckers, künstlerische Direktorin und Vorstandsmitglied der Kulturstiftung des Bundes, sowie der wissenschaftliche Direktor der Bildungsabteilung des Zentralrats der Juden in Deutschland, Doron Kiesel, teil.
Völckers kritisierte, dass der Aufsichtsrat der Documenta anders als angekündigt nicht schon früher reformiert worden sei. Die Stiftung sei 2018 nach der Krise der Documenta 14 ausgestiegen. Die Schau im Jahr 2017 war mit einem Defizit von 7,6 Millionen Euro abgeschlossen worden. Die Debatte ist Völkers zufolge ein Scheingefecht. „Es ist immer leicht, zu sagen, wären wir im Aufsichtsrat gewesen, wäre das nicht passiert. Ich hätte das auch nicht bemerkt.
Kiesel behauptete zudem, dass postkolonialistische Diskurse per se antisemitisch seien, und erklärte seinen Eindruck, dass ein Dialog derzeit nicht wirklich möglich sei. Das wies die indische Politikwissenschaftlerin Nikita Dhawan als zu pauschal zurück. „Ich fühle mich nicht angesprochen“, erklärte Dhawan mit Blick auf die generalisierende Rede von der postkolonialen Theorie.
Adam Szymczyk, der die vergangene Documenta 14 geleitet hat, regte zu mehr „multidirektionalem Erinnern“ an und appellierte, die Documenta als einen Ort zu nutzen, um eine Debatte über andere Erinnerung zu führen.
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