Antisemitisches Relief an Kirchenfassade darf bleiben | DW | 14.06.2022

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Antisemitisches Relief an Kirchenfassade darf bleiben | DW | 14.06.2022
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Das als 'Judensau' bekannte Relief an der Wittenberger Stadtkirche darf bleiben. Das hat der Bundesgerichtshof entschieden. Die Kirche habe sich durch einen Aufsteller und einen Erklärtext an der Plastik von deren Inhalt distanziert.

Der Bundesgerichtshof hat entschieden, dass ein judenfeindliches mittelalterliches Relief an der"Mutterkirche der Reformation" nicht entfernt werden muss. Der jüdische Kläger war bereits zweimal vor Gericht gescheitert.Das Sandsteinrelief an der Stadtkirche in Wittenberg in Sachsen-Anhalt zeigt eine Sau, an deren Zitzen Menschen saugen, die durch ihre spitzen Hüte als Juden zu erkennen sind. Es stammt von 1290.

Denn schon zu DDR-Zeiten wurde aus der Darstellung ein Mahnmal mit Informationstafel. Das könne aber"in keinem Fall ausreichen", hatte Düllmanns Anwalt Christian Rohnke vor Gericht argumentiert."Im Gegenteil, die historischen Zusammenhänge werden durch die wirren und verschwurbelten Texte noch verharmlost", so der Kläger-Anwalt.

Die Stadtkirche von Wittenberg wird auch"Mutterkirche der Reformation" genannt, weil Martin Luther hier predigteAuch auf jüdischer Seite gehen die Meinungen zu dem Relief auseinander. Während des Prozesses in der Vorinstanz vor dem Oberlandesgericht hatte sich der jüdische Historiker Michael Wolffsohn gegen eine Entfernung ausgesprochen. Sonst führe das dazu, dass man sich mit einem Thema nicht mehr auseinandersetze.

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